Jetzt kommt Putz und Farbe

Am 19. Juli begannen die Handwerker mit den Außenputzarbeiten. Dabei war die erste Schicht innerhalb von 2 Tagen aufgebracht. Dann allerdings ruhte hier die Arbeit für einige Zeit, bevor in der zweiten Augustwoche die Fläche zwischen dem Mauerwerk und dem Dachstuhl, hinter der sich die Dachsparren befinden, erst mit einer dehnbaren Gazeschicht und dann mit dem Außenputz abgedeckt wurden.

Im Innenbereich hatten die Fliesenleger in der ersten Augustwoche in den 3 Toilettenräumen die Wandfliesen angebracht.

Leider konnten die Fußbodenbeläge – Fliesen in den Toiletten und Vinylbelag im restlichen Gebäude – noch nicht verlegt werden, denn hier hat der Ausspruch: „Kleine Ursache – große Wirkung“ seine volle Berechtigung.
Ausgangspunkt ist die Gasheizung, die einen Luftabzug über das Dach braucht. Das ist ein spezieller Ziegel, der zur Dachneigung passen muss. Leider wurde aber von der Heizungsfirma der falsche Ziegel geliefert und eingebaut, dann hatte sie Urlaub, so dass das Problem nicht behoben werden und auch die Heizung nicht einem Probebetrieb unterzogen werden konnte. Ohne diesen Test und die Gewissheit, dass alles zur Zufriedenheit funktioniert, können wiederum die Beläge über der Fußbodenheizung nicht verlegt werden.
Und das alles nur wegen des einen Dachziegels …

Dafür können die Kollegen der Malerfirma Atlantis SITNALTA GmbH aber schon die Wände und Decken streichen. Alle Decken wie auch die Wände in den Toiletten sind weiß und die übrigen Wände bekommen einen hellen gelb-grünen Anstrich. Auch die ursprünglich grau grundierten Stahlträger im Saal haben nun diese Farbe.

Mit dem Außenputz und -anstrich wird es wohl noch ein paar Tage dauern. Die Farbe ist mit zwei aufeinander abgestimmten Grüntönen aber schon festgelegt und der Fortschritt der Arbeiten wird Inhalt des nächsten Beitrags sein.

Es geht voran auf dem Bau, wenn auch nicht so schnell wie gewünscht

Mittlerweile sind fast zwei Monate seit dem letzten Baubericht vergangen und es hat sich einiges in unserem zukünftigen Dorfklub – oder eben der „Begegnungsstätte“ – getan, wenn sich auch alle Beteiligten einen größeren Fortschritt in der vergangenen Zeit gewünscht hätten.
Bei den jeden Montag um 14 Uhr stattfindenden Baubesprechungen wird bei der Bilanz zwar festgestellt, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen, aber die ausführenden Firmen haben so viel zu tun, dass wohl eine zügigere Aufeinanderfolge der Gewerke oder sogar ein paralleles Arbeiten nicht zu realisieren ist. Und schließlich ist der Fertigstellungstermin laut Baustellenschild ja auch erst am 30. November 2021.
Schaumermal.

Aber nun zu den einzelnen Arbeiten:

Am 20. / 21. Mai wurden die Schläuche der Fußbodenheizung verlegt und im Technikraum am zentralen Verteiler zusammengeführt.

Am 2. und 3. Juni wurde der Estrich gelegt, der dann zunächst einige Tage trocknen musste, ehe er betreten werden konnte. Dann allerdings hatte sich viel Feuchtigkeit aus dem Fußboden und auch aus dem Wandputz angesammelt, sodass ein ausführliches Lüften über mehrere Tage dringend notwendig war.

Nach längeren Diskussionen um die Farbe des Fußbodenbelages  einigte man sich schließlich auf ein Holzdekor. In den Toiletten wird gefliest, die anderen Räume und der Saal bekommen einen strapazierfähigen Kunststoffbelag.

Ab 17. Juni wurde das Abwasserrohr Richtung Straße verlegt, wo es zunächst in einen Sammelbehälter mündet und von dort erfolgte am 7. Juli der Anschluss in das zentrale Abwassersystem. Die Schwierigkeit ist hierbei, dass der Gebäudeabfluss niedriger als das Abwasserrohr in der Straße liegt und deshalb eine Pumpe dazwischen notwendig ist.

Im Innenraum begann inzwischen die Montage der Gipskartondecken in allen Räumen außer dem Saal. Hier bleibt die dekorative Holzverkleidung sichtbar.
Für die Gipskartondecken wurde zunächst mit Lasern die Höhe festgelegt und dann aus Profilblechen eine Unterkonstruktion errichtet. Dann konnten die Platten angeschraubt und an den vorgesehenen Stellen die Kabel für die Deckenbeleuchtung durchgeführt werden. Als das alles getan war, konnten die Fugen und die Schraubenlöcher verspachtelt werden.

Im Saal sind nun auch die Zwischenräume zwischen den Dachsparren über dem Putz sauber mit Profilholz verkleidet und langsam nimmt das Ganze wohnliche Formen an.

Damit im zukünftigen Büro des Bürgermeisters keine wertvollen Gegenstände gestohlen werden können, wurde in der ersten Juliwoche ein Wandsafe eingebaut.

Im Augenblick laufen die Vorbereitungen für das Anbringen des Außenputzes. Dafür mussten um alle Fenster und Türen Putzkanten angebracht werden, damit hier eine saubere Arbeit möglich ist. Auch ein kleines Gerüst wurde errichtet, sodass am Montag, dem 19. Juli mit den Putzarbeiten begonnen werden kann.

Sind wir also gespannt …

Musikalische Zeitreise

Es ist endlich wieder soweit. Mit viel Freude kann der Förderverein Dorfkirche Delitz am Berge in eine neue Veranstaltungssaison starten. Die ständig sinkenden Inzidenzzahlen machen es möglich, dass in der Dorfkirche wieder musiziert wird für Publikum. „Die Pandemie hat auch uns, so wie allen Vereinen, tüchtig zugesetzt“, sagt Heike Schmidtke, die Vereinsvorsitzende. Durch ausgefallene Konzerte seien nicht nur die Einnahmen daraus sondern natürlich auch Sponsorengelder und Spenden ausgeblieben. „Das kann man schon nachvollziehen. Aber unserer Vereinskasse hat das gar nicht gutgetan. Deshalb freuen wir uns, dass es wieder losgehen kann mit unseren Veranstaltungen“, so Schmidtke weiter. Aber nicht nur fehlende Einnahmen für dringend notwendige Sanierungsarbeiten am Kirchturm zum Beispiel treiben den Vorstand um. Es wäre auch sehr schön, wenn sich Menschen finden würden, die im Verein mitarbeiten wollen. Vielleicht finden sich nach dem ersten Konzert des Jahres ja interessierte Delitzer (oder auch Nicht-Delitzer) bereit, mitzuarbeiten am Erhalt der Dorfkirche.

Am 7. August 2021 startet also eine musikalisch-literarische Zeitreise durch die Goldenen 20er- und aufregenden 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. „Das ist meine Melodie“ heißt das Programm von Sängerin Sibyll Ciel und Plauderer Rainer Wein aus Dessau. Ein wenig angestaubt klingen die Schlager dieser Ära ja schon, dafür aber umso einfallsreicher, denn sie stehen einerseits für kultivierte Eleganz, andererseits für gewagte Mode und ausgefallenen Geschmack. Was in alten Plattenschränken von anno dazumal so alles zu finden ist, weiß die Sängerin Sibyll Ciel gekonnt und spritzig feminin für die Zuhörerinnen und Zuhörer in Szene zu setzen. An ihrer Seite, der charmante Plauderer und Genuss-Gentlemen Rainer Wein. Er wird Ihnen Dinge anvertrauen, die glauben Sie gar nicht und doch werden sie dem Einen oder Anderen bekannt vorkommen. Es erwartet Sie ein Abend mit Musik und Redseligkeiten aus einer glamourösen Zeit, faszinierend, mitreißend und en vogue.

Das Konzert beginnt am 7. August 2021 um 17 Uhr in der Dorfkirche Delitz am Berge. Der Eintritt kostet 12 Euro. Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Der Verein geht davon aus, dass auch dann noch ein Mund-Nase-Schutz getragen werden muss. Also denken Sie bitte daran.

Corona-Pfingsten

Wenn auch die Anzahl der Neuerkrankungen sichtbar fällt und immer mehr Menschen geimpft wurden und werden, ist es immer noch ein langer Weg bis zur Normalität und so wird auch das Pfingstfest 2021 nicht wie gewohnt gefeiert werden können.

Doch wie schon im letzten Jahr gibt es auch nun wieder einen kleinen traditionellen Höhepunkt in Delitz am Berge:

Die Müller-Erbsen.

Ein weiteres kleines Stück Normalität entsteht durch den Maibaum und einen Gruß der Delitzer Vereine an die Einwohner, ihre Gäste und alle Passanten des Ortes.

Kabel, Putz und Gipskarton

Der Innenausbau unserer Begegnungsstätte schreitet weiter voran.

Mitte April verlegten die Elektriker alle Kabel und bereiteten die Anschlüsse für Schalter und Steckdosen vor.

Parallel dazu installierten die Klempner die Befestigungen für die Sanitärobjekte, die anschließend mit Gipskarton verkleidet wurden.

Hier sieht man die Muster für die dunklen Fußboden- und die hellen Wandfliesen.

In der ersten Maiwoche brachte die Querfurter Firma Bau-Dienste Müller den Putz an die Wände und wenn der Saal auch zwischendurch recht chaotisch aussah, so nimmt der Raum doch langsam Gestalt an.

Nun konnte mit dem Aufbau des Fußbodens begonnen werden.

In der zweiten Maiwoche verlegte die Weißenfelser Stahl- & Heizungsbau GmbH zunächst eine dicke Schicht Dämmmaterial  und darauf die Formplatten zur Befestigung der Schläuche für die Fußbodenheizung.

+++ ACHTUNG +++ AKTUELL +++ Zusätzliche Impftermine und Schnelltests!

Der Ortsbürgermeister gibt hiermit diese Informationen unseres Landkreises weiter:

Das Impfzentrum des Landkreises Saalekreis vergibt für Ostermontag, den 5. April 2021 rund 550 zusätzliche Termine für Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca.
Das Impfangebot richtet sich ausschließlich an Personen, die den Priorisierungsgruppen I und II  angehören und die das 60. Lebensjahr erreicht haben.
Die Termine können ab sofort über die bekannten Systeme gebucht werden:
Hotline: 116117
Webseite: www.impfterminservice.de .

Das dezentrale Impfangebot für die Goethestadt Bad Lauchstädt erfolgt am:
19. / 20. April 2021 in der Turnhalle Roter Platz.
Für die Aktion kann leider nur eine begrenzte Anzahl an Terminen vergeben werden.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Gemeinde.
Diese werden vorab von uns angeschrieben und erhalten einen Impftermin.
Eine Impfung erfolgt nur, wenn zuvor ein Termin vergeben wurde.
Eine spontane Impfung ist leider nicht möglich.
Unser Landkreis bietet für alle interessierten Bürger die Möglichkeit einer Schnelltestung am 7. April 2021 zwischen 09:30 und 12:30 Uhr auf dem Parkplatz des Penny-Marktes, Am Bahnhof, Goethestadt Bad Lauchstädt an.
Eine Terminvergabe ist nicht notwendig.

Aktuelle Informationen fınden Sie auf der Internetseite unseres Landkreises:
www.saalekreis.de .

Wer will fleißige Handwerker seh’n … ?

Es geht gut voran mit dem Ausbau unserer Begegnungsstätte. Im Moment sind gleich mehrere Gewerke parallel am Werk. Dieser zügige Fortschritt ist sicher auch den wöchentlich stattfindenden Baubesprechungen zwischen dem Ortsbürgermeister Jörg Homann, dem Architekten und Vertretern der jeweiligen Firmen geschuldet. (Siehe auch unter TERMINE)

Die Firma Elektro-Simon GmbH aus Braunsbedra installiert seit dem 25. März die elektrischen Kabel, Schalter und Steckdosen entsprechend der Vorgaben des Architekten, berücksichtigt aber auch die Wünsche der Bauherren.

Am 29. März sind gleich zwei Minibagger am Werke, um in Höhe des künftigen Technikraumes je einen Graben zur Straße hin auszuheben.

Mit Hilfe des gelben Baggers wurde im linken Graben das Rohr für den Gasanschluss verlegt, rechts daneben arbeitete die Teutschenthaler Firma Würde Bau GmbH mit dem roten Bagger am Abwassersystem. Einen Tag später ist der Graben wieder verfüllt, dafür ist der Revisionsschacht zu sehen. Da das Gebäude unter dem Niveau der Straße und auch der Abwasserleitung liegt, wird hier dann ein Pumpsystem erforderlich sein.

Wir haben jetzt den Durchblick

Am 15. März kamen 2 Fensterbauer der Bau- und Möbeltischlereifirma Bauna GmbH aus Heldrungen und schon zur Mittagszeit hatten sie alle 9 Fenster auf der Westseite zur Straße hin, die 2 neben dem Eingang auf der Südseite und das eine kleine Küchenfenster zum Sportplatz hin eingebaut.
Alle Achtung!

Bevor die 8 großen, bodentiefen Fenster auf der Ostseite eingebaut werden konnten, mussten die Maurer allerdings noch kleine Sockel zum Ausgleich der Estrichhöhe errichten. Das geschah am 16. März und nachdem der Beton gut durchgetrocknet war, kamen am 22. März wieder die Fensterbauer, dann allerdings zu viert, und auch diesmal sah man, dass hier Profis am Werk waren, denn am Nachmittag war alles erledigt und die schönen rotbraunen Eichenholzfenster glänzten in der Sonne.

Zur Vorbereitung der nächsten Arbeitsschritte war dann noch ein Kollege der Weißenfelser Stahl- & Heizungsbau GmbH zur Stelle und installierte den Bauwasseranschluss.

Das nächste Gewerk kann also kommen…

… und bald kommt auch Ostern. Und damit der Osterhase und natürlich auch alle Passanten darauf eingestimmt werden können, begrüßt sie alle das Willkommensschild am Ortseingang mit frischen Zweigen und bunten Eiern.

Lange Leitungen

Der Frühling kommt und mit ihm wieder die Kollegen der Hoch- und Tiefbaufirma Fred Konetzny. Zunächst hoben sie in der ersten Märzwoche mit einem Minibagger schmale Gräben vom Sportlerheim zur Begegnungsstätte aus, in die die Versorgungsleitungen für Strom und Wasser in den vorgeschriebenen Tiefen verlegt wurden.

In der zweiten Woche folgten die Schachtarbeiten für die Regenwasserableitungen hin zum Dorfbach. Dabei achteten sie darauf, dass die Rohre auf der gesamten Länge von mehr als 50 Metern mit einem geringen, aber  gleichmäßigen Gefälle verlegt wurden.

Aushub des Grabens für das Regenwasserrohr unmttelbar neben dem Fundament
Hier ist präzises Arbeiten gefragt
Der Graben ist wieder verfüllt
Das Regenwasserrohr auf der Sportplatzseite

Auf dem letzten Abschnitt vor der Einleitstelle war dann der Greifarm des Baggers etwas zu kurz, sodass das Weiterkommen nur mit Hacke und Schaufel erfolgen konnte. Aber auch diese Arbeiten wurden erfolgreich abgeschlossen und nun warten wir auf den Einbau der Fenster.

Und hier in der Bildmitte zwischen den Steinen mündet das Regenwasserrohr in den Dorfbach.

Plötzlich richtig Winter

In der der Nacht zum Sonntag, dem 7. Februar 2021 ging es los. Der Wetterdienst hatte schon Tage zuvor vor einem „Wintereinbruch mit teils heftigen Schneefällen“ gewarnt und die kamen dann auch. Je nach Lage fielen zwischen 20 und 25 cm Neuschnee, in Verwehungen durch den schneidend kalten Wind lag er bis zu einem halben Meter hoch und mehr. Zum Glück war ja arbeitsfrei, so dass die Einstellung von Bus- und Bahnverkehr nur wenige betraf. Dafür machten sich die Delitzer nach einem kräftigenden Frühstück daran, die Bereiche vor ihren Grundstücken freizuschippen. Durch die teils enge Bebauung ergab sich mitunter recht bald die Frage: Wohin mit der „weißen Pracht“? Erste Räumfahrzeuge schoben den Schnee an die Straßenränder und damit manche Einfahrt wieder zu.
Es schneite den ganzen Tag durch, so dass am Nachmittag schon wieder genug Material zum erneuten Einsatz vor der Tür lag.
Nicht genug damit, fielen fast die ganze nächste Nacht hindurch und auch am Montag weiter weiße Flocken vom Himmel und wir konnten Schneehöhen von 30 bis 40 cm messen. Mittlerweile wurde es besonders entlang der schmalen Gehwege entlang der Lauchstädter Straße zum Problem, den Schnee irgendwo hinzuschieben und es bildeten sich schneeschieberbreite Laufrinnen.
In den Medien wurde von chaotischen Zuständen im mitteldeutschen Straßenverkehr berichtet und auch in unserem Ort, der ja eben den Beinamen „am Berge“ trägt, mussten LKWs an den Steigungen von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus misslichen Lagen befreit und herausgezogen werden. An dieser Stelle vielen Dank an alle Beteiligten!
Die Corona-bedingte Aufforderung: „Bleiben Sie zu Hause!“ wurde durch Frau Holles intensiven Einsatz noch einmal eindringlich verschärft. Wohl dem, der nicht auf Arbeit musste oder das nun allgegenwärtige Home Office nutzen konnte.
Andererseits hatten die jungen Familien nun endlich Gelegenheit, die lange unbenutzt eingelagerten Wintersportgeräte zu aktivieren.
Der strenge Frost der folgenden Tage hatte neben allen Problemen aber auch sein Gutes: Der Rohbau unserer Begegnungsstätte konnte gründlich trockenfrieren, damit im Frühling der Innenausbau zügig beginnen kann.
Hier ein paar winterliche Impressionen:

Und natürlich sieht so ein winterlicher Ort auch irgendwie märchenhaft schön aus: